DIY-Spezial – Gartensaison

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DIY-Spezial: Gartensaison

Heute: Draussen gemütlich und stilvoll einrichten

Kaum etwas ist schöner als Sommerzeit und Gartenlaune. Für noch mehr Spass und Entspannung in der Sommersaison sorgt allerdings ein lauschiger Wohlfühlort. Wie man schöne Sommerplätze ganz einfach gestaltet und Gartenmöbel selber baut, zeigt unser heutiges Do-it-yourself-Spezial. Denn egal ob kleiner Balkon, ausladende Terrasse oder blühender Garten – erst die eigenen Gartenmöbel schenken dem Outdoor-Traum eine persönliche Note.

Gartenmöbel und Sitzplätze für die Terrasse

Boho-Lounge, Hippie-Feeling oder Sylt-Ambiente: Kreativität ist Trumpf. Zum Beispiel mit diesen drei schönen Do-it-yourself-Ideen für Balkon, Garten und Terrasse zum einrichten und gestalten des Outdoor-Bereiches.

#1 - Für Anfänger: Draussen kuscheln im Boho-Stil

Kaum ein Trend passt so perfekt zur warmen Jahreszeit wie der Boho-Look. Bunt, exotisch und verspielt ist er doch immer stilvoll und verlängert das Wohnzimmer mit angesagten Accessoires und wenigen Handgriffen in eine relaxte Kuscheloase.

So funktioniert der Boho-Look:

Das A und O beim Boho-Look sind Muster, Muster und nochmal Muster. Gerne auch im bunten Mix beweisen Sie mit diesem Stil ein Händchen für trendbewusstes Design. Und das Beste: Sie können es jederzeit einfach ändern und neu dekorieren.

Kommen noch hübsche verspielte Accessoires zum Einsatz, ist der Freiluft-Tempel perfekt

Draussen kuscheln im Boho-Stil

Das braucht man für den Boho-Look:

1. Nähmaschine
2. Pompom-Maker
3. Wollreste
4. Eine alte Matratze
5. Kissen in verschiedenen Grössen
6. Bunte gemusterte Stoffe, gerne auch Stoffreste

Der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Aus den Stoffen werden Kissenhüllen sowie ein Bezug für die Matratze genäht. Die Kissen dann einfach wild auf der Matratze drapieren und platz nehmen. So einfach ist das.

Komplett wird der Look mit stimmigen Accessoires, Pflanzen, bunten Blumentöpfen und einem schnell realisierten DIY-Wandbehang: Mit dem Pompon-Maker verschiedene Pompons aus alten Wollresten zaubern, auffädeln und aufhängen. Und fertig ist der Boho-Chic für den Balkon und die Terrasse.

Tipp: Am besten mal auf alten Trödelmärkten stöbern und nach Beistelltischen, Blumentöpfen, Textilien, Kissen, Bezügen oder alten Rahmen zur Dekoration suchen.

#2 - Für Ibiza-Fans: Zum Hippie-Look mit Batik und Shibori

Batik, da war doch mal was? Klar, jeder von uns hat spätestens in der Jugend seine T-Shirts selbst gestaltet. Eine gute Idee auch für den eigenen Balkon oder die Terrasse. Denn der Hippie-Look ist nach wie vor angesagt und die alte Färbetechnik garantiert Ibiza-Feeling pur. Besonders stilvoll: der aktuelle Wohn- und Lifestyle-Trend Indigo in Shibori-Technik, das blau-weisse Farbenspiel erinnert an laue Sommerabende am Meer.

Zum Hippie-Look mit Batik und Shibori

Das braucht man für den Hippie-Look:

1. Weisse Kissenbezüge, optimalerweise aus Leinen
2. Batik- und Textilfarbe, für den Indigo-Look eignen sich dunkle Blautöne
3. Fixiermittel
4. Einmal-Handschuhe
5. Holzstab zum umrühren (Schaschlik-Stab, alte Ess-Stäbchen)
6. Kordel, dickes Baumwollgarn oder kleine Haargummis
7. Schüssel/ Eimer

Und so funktioniert's:

Schöne Färbe-Unikate sind im Handumdrehen fertig und das Tollste: Batik ist Kreativität pur. Es gibt kein richtig oder falsch. Was zählt ist das individuelle Ergebnis des Batik-Looks. Bevor es losgehen kann, sollten die Stoffe gewaschen und gut getrocknet sein. Dann kann auch schon die Farbe angemischt werden: In welchem Verhältnis das Farbpulver mit dem Wasser angerührt werden muss, steht auf dem jeweiligen Produkt. Wichtig ist, dass Textilien aus Naturmaterialien verwendet werden, damit das Ergebnis brillant wird.

Jetzt geht es ans Abbinden. Anspruchsvoll ist, was der Shibori-Meister lehrt: Shibori beschreibt die Technik, wie der Stoff gefaltet wird. Echte Meister arbeiten 10 Jahre an der perfekten Technik. Aber natürlich funktioniert auch die Freestyle-Variante. So kann der Stoff beispielsweise prima im Zick-Zack gefaltet oder einfach nach Lust und Laune mit einer Kordel bzw. dem Baumwollgarn eng abgebunden werden. Für besondere Spezialeffekte können zusätzlich Knöpfe, Kiesel oder Holzstücke in den Stoff eingewickelt werden.

Den abgebundenen Stoff nach dem Abbinden in die Textilfarbe geben, nach Anleitung einwirken lassen (je länger die Einwirkzeit, desto intensiver fällt das Farbergebnis aus), herausnehmen, die Kordel wieder entfernen, den Stoff gut ausspülen, danach fixieren und im Anschluss trocknen lassen. Et voilà. Raus damit auf den Balkon und die Terrasse!

Tipp: Einen Überblick über die verschiedenen Techniken des Shibori-Faltens gibt es im YouTube-Kanal von rennadeluxe.

#3 - Für Upcycling-Fans: Strandkörbe selber bauen

Möwenkreischen, Meeresrauschen, Sand zwischen den Zehen – wer sich das einzigartige Gefühl von Ost- und Nordsee auf die heimische Terrasse holen möchte, kann sich aus Übersee-Transportkisten den schönsten Rückzugsort der Welt zimmern.

Strandkörbe selber bauen

Das braucht man für den Strandkorb:

Vor allem: Übersee-Transportkisten! Die landen nämlich häufig einfach nur im Müll. Wer jemanden kennt, der in einer Fabrik oder einem grossen Betrieb mit Warentransport arbeitet, kann sicher ein paar dieser Kisten auftreiben. Ansonsten heisst es: Augen auf, zum Beispiel im Kleinanzeigenmarkt. Alternativ lässt sich eine solche Kiste auch aus Sperrholzplatten nachzimmern. Der Vorteil: Man kann die Masse des Strandkorbes selbst bestimmen.

1. Übersee-Kisten, alternativ Sperrholzplatten
2. Sitzkissen & Polster, alternativ Schaumstoff zuschneiden lassen und beziehen
3. Schrankfüsse

Und so funktioniert's:

Bequem wie in einer Muschel: unter die Transportkisten vier Schrankfüsse schrauben, Sitzkissen und Rückenkissen anbringen und rein ins Körbchen. Wer keine Lust hat, sich passgenaue Polster anfertigen zu lassen, kuschelt auch auf ganz normalen Kissen bequem. Wie wäre es denn, die passenden Strandkissen selber zu batiken? Im blau-weissen Indigo-Design (s. dazu #2 Zum Hippie-Look mit Batik und Shibori) wirkt das Ambiente gleich noch maritim

Bildquelle:
www.leelahloves.de
www.solebich.de

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