Die Zaubernuss erobert Schnee und Eis

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Winterzauber Zaubernuss

Die Zaubernuss erobert Schnee und Eis

Schnee und Eis zum Trotz: Die Zaubernuss (Hamamelis) ist ein prächtiger Winterblüher.

Auch wenn er kalt ist: was wäre der Winter ohne Schnee und Eis? Für echten Winterzauber sorgen allerdings nicht nur gezuckerte Landschaften, auch Winterblüher verbreiten jede Menge Charme. Allen voran die Hamamelis, auch als Zaubernuss bekannt. Ihren Namen trägt sie auf jeden Fall zu Recht! In diesem Sinne: Lassen Sie sich verzaubern!

Eine Blume mit Zauberkräften

Ursprünglich wurde die Zaubernuss, deren haselnussähnliche Früchte im Sommer platzen, Hexenhasel genannt. Wahrscheinlich konnte man sich die üppige Blütenpracht im Winter nur durch Hexerei erklären. Sicher ist es auch kaum weiter verwunderlich, dass diesem Wunderblüher zahlreiche zauberhafte Eigenschaften zugeschrieben werden. Wünschelrutengäger beispielsweise spüren mit Ruten aus Zaubernuss verborgenes Wasser auf und in der kosmetischen und medizinischen Anwendung wirkt die Hamamelis noch heute wahre Wunder.

Die Zaubernuss: Alles über Standort und Pflege

Schneeglöckchen, Winterling oder Christrose – die ersten Blüher des Jahres bringen Farbe ins Wintergrau. In Töpfen an einem geschützten Ort auf der Terrasse brauchen sie nur ein paar mildere Tage, schon strecken sie ihre Blütenköpfe der Sonne entgegen. Schneit es dann noch einmal, macht das gar nichts. Ein besonders schöner und robuster Winterblüher ist auch die Zaubernuss, die mit ihren gefransten Blütenbüscheln zu den auffälligsten Kandidaten im Wintergarten zählt. Die Sorte ‘Pallida’ blüht besonders früh und verströmt einen intensiven Duft. Die gelbe Sorte ‚Arnold Promise’ – Hamamelis x intermedia – ist ein aufrecht wachsender Winterstrauch, der unter seinem leuchtende Blütendach Platz für andere Winterstars bietet. Wenn Sie beim Pflanzen ein paar Grundregeln beachten, ist die Pflege unkompliziert.

Eine wichtige Regel vorweg: Die Zaubernuss muss auch im Winter regelmäßig gegossen werden! Damit die Leuchtkraft der Blätter und im Herbst und der Blüten im Winter richtig zur Geltung kommt, empfiehlt es sich, die Hamamelis solitär zu pflanzen. Das Wurzelgeflecht der Zaubernuss liegt flach unter der Oberfläche und ist verletzlich – achte Sie daher darauf, den Boden vor Pflanzung gut zu bearbeiten. Optimal ist übrigens ein nahrhafter bis leicht saurer Boden.

Zaubernüsse sind mit bis zu 20 Zentimetern pro Jahr von relativ langsamem Wuchs, daher kann auf einen Schnitt verzichtet werden. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel: Wenn Sie sich den herrlichen Winterduft ins Haus holen möchten, können ein paar wenige Zweige knospig geschnitten werden!

Die Zaubernuss: Welche Sorten gibt es?

Die Hamamelis hat ihre Wurzeln in Nordamerika und Ostasien und im 19. Jahrhundert auch in unseren Breiten eine Heimat gefunden. Am häufigsten finden sich hier die chinesische Zaubernuss (Hamamelis mollis) und die Japanische Zaubernuss (Hamamelis japonica). Neben den gelben Blühern Hamamelis mollis ‚Pallida’ und ‚Brevipetala’ – beide blühen oft schon vor Weihnachten – sind auch die rot leuchtenden Sorten ‚Ruby Glow’ und ‚Diane’ besonders beliebt.

Bildquelle: Adobe Stock, Fotolia

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